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Österreichische Bundesbahn bekommt private Konkurrenz

Ab 2011 zwischen Wien und Salzburg

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10. Feb 2010

Westbahn ist ein Unternehmen des ehemaligen ÖBB-Personenverkehr-Vorstands Stefan Wehinger sowie des österreichischen Bauindustriellen Hans-Peter Haselsteiner. Ab Dezember 2011 macht das Unternehmen mit hohem Komfort, freundlichem Kundenservice und modernem Design dem bisherigen Monopolisten ÖBB auf der Strecke Wien-Salzburg Konkurrenz. Die in der Schweiz hergestellten Züge wurden vom vielfach ausgezeichneten Wiener Designunternehmen Spirit Design gestaltet.

Nach dem Telekom- und dem Energiesektor wird es nun auch im Schienenverkehr mit der Marktliberalisierung ernst, wie ein Beispiel aus Österreich zeigt. Die neue Westbahn des Ex-ÖBB-Personenverkehr-Vorstands Stefan Wehinger und des Bauunternehmers Hans-Peter Haselsteiner wird ab Dezember 2011 stündlich die Strecke Wien-Salzburg bedienen. Dabei kommen moderne Doppelstockzüge zum Einsatz, hergestellt vom Schweizer Eisenbahnproduzenten Stadler Rail, gestaltet vom Wiener Designunternehmen Spirit Design. Jede Garnitur hat eine Länge von 150 m, leistet eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und bietet über 560 Sitzplätze – ausschließlich in 1. Klasse-Qualität. Die Fahrpreise sind an die 2. Klasse-Tarife des Mitbewerbs angeglichen, die Fahrkarten werden im Zug oder per Internet erworben. Jeder Waggon wird mit einem Kundenbegleiter besetzt sein (sechs pro Zug-Garnitur).

Dazu Westbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger: „Mit einem Zugbegleiter in jedem Waggon, vier Caféterias pro Zug sowie durchgehender Lederbestuhlung setzen unsere Züge ein bisher nicht gekanntes Qualitätsniveau im österreichischen Schienen-Fernverkehr.“ Daniel Huber, Managing Partner für den Bereich Product bei Spirit Design: „Entsprechend der Positionierung des Unternehmens Westbahn – serviceorientiert, komfortabel, kunden-freundlich, effizient – haben wir eine frische, moderne Gestaltungslinie entworfen.“ Die Hauptfarben sind Weiß, Hellblau und Gelbgrün. Die Doppelstockwagen der Westbahn erhalten dadurch ein junges, innovatives Erscheinungsbild, wie es auch dem Auftreten des Unternehmens gegenüber den Kunden entspricht.

Erprobte Qualität, innovative Ideen

Die Sitze der Westbahn-Züge werden von einem der führenden Sitzhersteller Europas gebaut, dem spanischen Unternehmen FAINSA. Sie werden baugleich im spanischen Hochgeschwindigkeitszug TALGO eingesetzt und haben sich dort bereits erfolgreich bewährt. Alle Sitze sind echtlederbezogen und zeichnen sich durch weiche Polsterung sowie extragroße Klapptische aus, die Platz für PC und Getränk bieten. Außerdem ist jeder Stuhl vollverstellbar, ohne dabei die Rückenschale im Winkel zu verändern. Der Sitzkomfort für den dahinter reisenden Passagier ist dadurch in jeder Sitzposition gewährt.

Wichtige österreichische Zuginnovationen haben Spirit

Mit dem Westbahn-Auftrag entwickelt sich Spirit Design im Bereich Eisenbahn-Fernverkehr zum führenden österreichischen Designunternehmen: Die Gestaltung der drei wichtigsten Projekte der letzten Jahre auf diesem Gebiet – des Wiener CAT City Airport Train, des ÖBB railjet sowie der Westbahn – stammt von dem Wiener Team um die Gründer Daniel Huber aus Salzburg, Georg Wagner aus Wien und Ralf Christoffer aus Düsseldorf.


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