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Smart Future

Gespräch mit Nobelpreisträger

06.12.2012
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Aktuelle Megatrends erfordern ein Umdenken und den Aufbruch in ein neues Energie-, Mobilitäts- und Wirtschaftssystem. Innovative Lösungsansätze diskutierten Georg Wagner und Johannes Wesemann unter anderen mit dem Nobelpreisträger Robert B. Laughlin.

Die Wissenschaft sieht die Energiezukunft der Erde und ihre Auswirkungen auf unser Verkehrssystem nicht besonders rosig: Experten prognostizieren das nahende Ende der kohlenstoffbasierten Energieerzeugung und Mobilität. Der Bedarf an nachhaltiger Energieerzeugung und -speicherung nimmt stetig zu. Wir von Spirit Design arbeiteten an zukunftsfähigen Innovationsstrategien für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Auch Nobelpreisträger Robert B. Laughlin, der im Rahmen der diesjährigen Alpbacher Technologiegespräche zum Thema „Energie für Morgen – Powering the Future“ referierte, zeigte sich von unseren Überlegungen und Projekten begeistert. Unter anderen kam unser biogas-betriebenes Arbeits- und Transportfahrzeug für Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern, der OX, bei ihm besonders gut an.

Vor speziellen Herausforderungen stehen die wachsenden Ballungszentren. Ein Grund, warum wir uns in diversen Projekten mit Strategien für die Smart City, die intelligente und zukunftsfähige Stadt, beschäftigen. Diese steht für den Aufbruch in ein neues Energie-, Mobilitäts- und Wirtschaftssystem, das die Lebensqualität ihrer Bewohner trotz Herausforderungen wie Zuwanderung, Rohstoffverknappung und Klimawandel langfristig sicherstellen soll. Entsprechende interdisziplinäre Lösungsansätze bildeten heuer auch den Schwerpunkt des Arbeitskreises „Smart City – Der Mensch im Mittelpunkt“ in Alpbach. Unser Managing Partner Georg Wagner tauschte sich mit dem Wiener Stadtentwicklungschef Thomas Madreiter, Gabriele Payr, Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke Holding AG, und Arnulf Wolfram, Leiter Infrastructure & Cities CEE der Siemens AG Österreich, aus.

Die Teilnehmer der hochkarätigen Innovationsveranstaltung waren sich einig: Die Zukunft ist interdisziplinär. Problembewusstsein und erste konkrete Strategien sind auf wissenschaftlicher Ebene vorhanden. Eine zentrale Rolle kommt aber künftig den einzelnen Bewohnern der Smart Cities zu. Unter diesen Smart Citizen gilt es, Bereitschaft für die eigene Verhaltensänderung zu schaffen. Mit attraktiven und sinnstiftenden Wertangeboten werden auch sie ins Boot geholt. Das kann nur erfolgen, wenn Städte vernetzt gedacht werden. Projekte sollen von unterschiedlichen Anbietern als Partner übergreifend betrieben werden – egal ob in Hinblick auf Verkehr, Stadtplanung oder Energieversorgung. Eine Vision, für die auch Spirit Design eintritt und an der wir laufend im Rahmen unserer Projekte, Kundengespräche, Vorträge und Ausstellungen arbeiten.